Wiesloch und Walldorf
lesen ein Buch. 2004
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Ein
Projekt vom 6. bis 28. März 2004
Zwei Städte
lesen ein Buch: Wiesloch und Walldorf sind das erste Städte-Paar
das sich gemeinsam einem Buch widmet. Im März 2004 entdecken
die Nachbarstädte die Langsamkeit, denn alles wird sich um
Sten Nadolnys Klassiker "Die Entdeckung der Langsamkeit"
drehen.
Wie
die "Walldorfer Rundschau" bereits berichtete, hatten
fünf Walldorfer und vier Wieslocher Schulklassen der Realschule,
der Gymnasien und des Abendgymnasiums das letzte Wort bei der Auswahl
des Buches. Sie entschieden sich mit klarer Mehrheit für Sten
Nadolnys Roman um den Seefahrer John Franklin. (Bilder von J.F.
finden Sie > hier)
Auf "Das Muschelessen" von Birgit Vanderbeke, das als
zweiter Vorschlag zur Auswahl stand, hatten die Schülerinnen
und Schüler weniger "Appetit".
Mit dem Projekt
wollen die Akteure in beiden Städten das kulturelle und soziale
Leben bereichern, das Lesen fördern und Alt und Jung noch näher
zusammenbringen. Außerdem wird eine weitere - kulturelle -
Brücke zwischen beiden Städten geschlagen, die bereits
Doppel-Mittelzentrum sind.
Den Anstoß
zu der Aktion aus der Bürgerschaft haben beide Städte
aufgegriffen und unterstützen ihn. Eine ansehnliche Gruppe
von Bürgerinnen und Bürgern auf Wieslocher und Walldorfer
Seite plant vielfältige Veranstaltungen rund um das ausgewählte
Buch: Lesungen und Gespräche, in kleineren und größeren
Kreisen, an den verschiedensten Orten und zu den unterschiedlichsten
Zeiten. In Cafés und Werkhallen, Kindergärten, in der
Klinik, im Betreuten Wohnen für Senioren, im Astorhaus, im
Winzerkeller, im Wald, in Schulen - überall wird es besondere
Lese- und Hörerlebnisse geben.
Menschen mit
unterschiedlichen Lesegewohnheiten werden eingeladen, sich auszutauschen,
Begleitprogramme sollen alle Sinne ansprechen. Aus dem individuellen
Erlebnis Buch wird ein Gemeinschaftserlebnis, das Buch wird zum
Stadtgespräch.
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