Ein gesunder Schlaf ist ebenso selten wie wichtig. Tempur, so versprechen die Hersteller lässt den Nutzer wie auf Wolken schlafen und vollkommen ausgeschlafen sein Tagwerk verbringen. Ein Matratzen-Test soll zeigen, ob dem tatsächlich so ist und wo die Vor- und Nachteile liegen.

Tempur ist eine Art Kaltschaum und längst nicht mehr nur in ausgewählten Fachgeschäften zu finden. Es wird vor allem damit geworben, dass ein gesünderes Liegen durch ein besonders elastisches Material ermöglicht wird. Der Visco-Schaum soll nicht nur druckentlastend, sondern auch durchblutungsfördernd arbeiten können. Das erreichen sie in dem sie sich besonders schnell aufgrund der Körperwärme anpassen können. Die schnelle und optimale Anpassung hat zur Folge, dass auf der Wirbelsäule kein Druck mehr ist. Die unterschiedlichen Hersteller bieten ihren Kunden die Möglichkeit auch atmungsaktive oder für Allergiker geeignete Bezüge zu wählen. Diese sind so engmaschig gestaltet, dass sie weder Milben noch deren Ausscheidungen durch die Poren lassen.

Tempur, nicht das Material aus dem die Träume sind

matratze (8)Anders als die Hersteller versprechen, fällt das Testergebnis für diese Matratzen aus. So konnte keinerlei Vorteil gegenüber anderen Visco-Matratzen gefunden werden. Vielmehr wurde laut darüber nachgedacht auf andere Matratzen umzusteigen. Der Schaum bietet zwar in der Tat eine Entlastung für die Wirbelsäule, tatsächlich hat der Seitenschläfer einen höheren Nutzen von dessen Funktion als der Rückenschläfer. So sollte der wache Interessent vorsichtig beim Kauf sein und lieber auf Altbewährtes zurückgreifen. Der Testbericht von Stiftung Warentest und ähnlichen Portalen ist mit einem Klick auf diesen Link zu finden.

Nutzer, die Matratzen dieser Art schon vor Jahren gekauft haben, melden sich nun mehr oder weniger erbost zu Wort und empfehlen ein genaues Abwägen der Gegebenheiten, was den Preis ebenso anbelangt wie die individuellen Schlafgewohnheiten. So entscheidet man sich eventuell och für eine Taschenkern- oder Latexmatratze.

Ist eine Latexmatratze eine sinnvolle Alternative?

Latexmatratzen sind zwar aufgrund des gewählten Materials nur bedingt atmungsaktiv, doch sind sie im Vergleich zu den anderen Modellen langlebiger. Das verwendete Material so belastbar, dass sich auch die bekannten Liegekuhlen erst nach vielen Jahren bilden. So sind Rückenschmerzen, die auf Wellen in der Matratze basieren für 8 Jahre, das hat zumindest der Belastungs-Walzen-Test von Stiftung Warentest ergeben, tabu. Nachteilig an den Latexmatratzen, ist dass sie sehr schwer sind, was dazu führen kann, dass sie nicht ausreichend oft gewendet werden. Interessenten entscheiden sich oftmals gegen eine Matratze dieses Materials, weil sie befürchten, eine Allergie zu entwickeln. Diese sind jedoch ausgesprochen selten. Durch den Bezug ist jedoch auch der Betroffene selbst geschützt.

Weiterlesen